Gustav Regler
Lebens- und Werkdaten

 

1898 25.05. geb. in Merzig/Saar
1916-18 Teilnahme am 1. Weltkrieg
1918-22 Studium in Heidelberg und München. Dissertation „Die Ironie im Werk Goethes“ (1923)
1922 Erste Heirat, mit Charlotte (Lotte) Dietze in Leipzig
1923 Geburt des Sohnes Dieter
  Mitarbeit im Textilunternehmen seines Schwiegervaters in Leipzig und Berlin
1926 Trennung von der Familie,
  Orts- und Berufswechsel: Redakteur der  "Nürnberg-Fürther Morgenpresse"
1927 Scheidung
1928 Regler trifft in Worpswede Marie Luise Vogeler, Tochter des Malers Heinrich Vogeler
  Roman „Zug der Hirten“ (WA 1/1994)
1929 Marie Luise, genannt Mieke, und Regler leben im „Roten Block“ der Berlin-Wilmersdorfer Künstlerkolonie
  Roman „Die Söhne gehen zu den Knechten“ (WA 1/1994)
1929/30 Eintritt in die KPD. Organisationsleiter der Künstlerzelle
1931 Komödie „Hahnenkampf“ (WA 11/2004)
1932 Roman „Wasser, Brot und blaue Bohnen“ (WA 2/1994)
1933 Flucht über Worpswede und das Saarland nach Paris
  Mitarbeit am „Braunbuch über Reichstagsbrand und Hitler-Terror“
  Roman „Der verlorene Sohn“ (WA 1/1994)
1934 Teilnahme am I. Allunionskongreß der Sowjetschriftsteller in Moskau.
  Teilnahme am Saar-Abstimmungskampf für den „status quo“
  Roman „Im Kreuzfeuer“ (WA 2/1994)
1935 Teilnahme am I. Internationalen Schriftstellerkongreß zur Verteidigung der Kultur in Paris
1936 Zweite Reise in die Sowjetunion;
  als Freiwilliger im Spanischen Bürgerkrieg, Politischer Kommissar der XII. Internationalen Brigade im Spanischen Bürgerkrieg
  Roman “Die Saat“ (WA 3/2002)
1937 Schwere Verwundung bei Huesca. Rede auf dem 2. Internationalen Schriftstellerkongreß zur Verteidigung der Kultur in Madrid
1938 Spendensammelreise für die Spanische Republik in den USA
1939 Internierung in Paris und Le Vernet. Lösung von der KP
  Ballade „Die nächtliche Baracke“
1940 Entlassung aus Le Vernet. Emigration mit Mieke über New York nach Mexiko.
  zweite Heirat, mit Marie Luise Vogeler in New York.
  Spanienroman "The Great Crusade"
  deutsche Fassung "Das grosse Beispiel" ersch. 1976 (WA 4/1996)
1941/42 Autobiographische Schrift: „Sohn aus Niemandsland“ (publ. WA 6/1994)
  Roman "Juanita" (publ. WA 5/1998)
1942 Öffentl. Bruch mit der KP. Sohn Dieter stirbt.
  Mitarbeit an der Kampfschrift „La GPU prepara un nuevo crimen“
1943 Gedichtbände „Der Brunnen des Abgrunds“ (WA 11/2004) "The Hour 13" (WA 11/2004)
1945 Tod Miekes, Todesanzeige: „Marieluise Vogeler-Regler 1901-1945“
1946 Ballade "Jungle Hut" (WA 11/2004), Gedichtband "Marielouise" (WA11/2004)
  Dritte Heirat, mit Margret (Peggy) Paul
  Monographie „Wolfgang Paalen“. Essay „Regler über jenen Regler“
1947 Mexikobücher „Vulkanisches Land“ (publ. WA 7/1995) und „Amimitl oder Die Geburt eines Schrecklichen
  (WA 7/1995)
1948 Roman „Sterne der Dämmerung“ (WA 8/1997 )
1949 Erster Europabesuch nach dem 2. Weltkrieg
  Erzählung „Das Traumschiff“ (unpubl.)
1950 Roman „Familie Dupont“ (unpubl.)
1951 „Der Turm und andere Gedichte“ (WA 11/2004)
1952-55 Aufenthalt in verschiedenen europäischen Metropolen
  Roman „Aretino, Freund der Frauen, Feind der Fürsten“ (WA 9/2000)
1956 Rückkehr nach Mexiko, Archäologische Reisen,
  verstärkte Tätigkeit auf dem Kontinent als Journalist und beim Rundfunk,
  Essay „Journal d'Europe“
1958 Autobiographischer Roman „Das Ohr des Malchus“ (WA 11/2007)
1959 Aufenthalt in den USA. Reise nach Algerien
  Hörspiel „Der Tod des Hamirouche“
1960 Erster Kunstpreisträger des Saarlandes für Literatur
1961 Roman „Uccello“ (Auszug publ. WA 9/2000)
1962/63 Reisen nach Griechenland, Libanon und Indien
  Großessay „Alles ist offen - Hellseher und Scharlatane“ (unpubl.)
1963 14.01. Tod in Neu Delhi/Indien

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